Einführung in Import in Python
In Python kann man nicht nur
Standardmodule importieren,
wie zum Beispiel re
(für die Arbeit mit regulären Ausdrücken), sondern auch
eigene neue Module aus benutzerdefinierten
Dateien erstellen.
Angenommen, wir haben eine Datei lib.py, die
sich im selben Verzeichnis befindet wie unsere
Arbeitsdatei test.py:
- lib.py
- test.py
Lassen Sie uns darin eine Funktion erstellen, die ein Ausrufezeichen in der Konsole ausgibt:
def func():
print('!')
Jetzt wechseln wir zur Datei test.py und
importieren diese Funktion. In der obersten
Zeile der Datei schreiben wir den Befehl import,
danach geben wir den Namen der gewünschten Datei
(Modul) an. Da beide Dateien in einem
Verzeichnis liegen, reicht es nach import,
nur den Modulnamen ohne seine Erweiterung anzugeben:
import lib
Anschließend rufen wir die importierte Funktion auf. Dazu
geben wir nach dem Modulnamen über einen Punkt den
Namen der Funktion func an:
lib.func()
Ergebnis der Codeausführung:
'!'
Beim Import eines Moduls werden im Arbeitsfile nicht nur Funktionen, sondern auch sein gesamter restlicher Inhalt zugänglich, zum Beispiel Variablen.
Nach dem Import des Moduls ist automatisch ein
service Verzeichnis __pycache__
im Arbeitsverzeichnis erschienen. Beachten Sie,
dass die Namen aller Service-Dateien und
-Verzeichnisse in Python doppelte Unterstriche
haben:
- /__pycache__/
- lib.py
- test.py
Es gibt Fälle, in denen ein Modul importiert werden muss,
das sich in einem anderen Verzeichnis befindet, zum Beispiel
unter dem Pfad /dir/lib.py:
- /__pycache__/
- /dir/
- lib.py
- test.py
Dann werden der Verzeichnisname und der Dateiname beim Import durch einen Punkt getrennt und die importierte Funktion wird ebenfalls so aufgerufen:
import dir.lib
dir.lib.func()
Erstellen Sie eine Datei file.py. Erstellen Sie darin
eine Funktion, die eine Zahl in der Konsole ausgibt.
Importieren Sie diese Funktion in Ihre
Arbeitsdatei.
Erstellen Sie in der Datei test1.file1.py eine
Funktion, die eine Nachricht ausgibt.
Importieren Sie sie in Ihre Arbeitsdatei.